Auszeichnung einer Schweinehalterin mit Professor-Niklas-Medaille

Schweinehalterin Gabriele Mörixmann wurde für ein völlig neues Stallkonzept ausgezeichnet, dass sie 2012 für die Haltung von Schweinen entwickelte. Dieses Konzept ermöglicht den Tieren mehr Platz und verschiedene Aktivitätsbereiche. Ein besonders wichtiges Anliegen ist der studierten Landwirtin dabei die Transparenz der eigenen Arbeit. Sie setzt sich für mehr Akzeptanz und Wertschätzung der Landwirtschaft ein.

Die Professor-Niklas-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu vergeben hat. Sie trägt den Namen des ersten Landwirtschaftsministers der Bundesrepublik Deutschland, der von 1949 bis 1953 im Amt war: Professor Dr. Dr. h.c. Wilhelm Niklas. Er war der Landwirtschaft eng verbunden und prägte sie, beginnend in Bayern, in den Nachkriegsjahren in Deutschland maßgeblich.

Die Verleihung der Professor-Niklas-Medaille wurde mit Stiftungserlass vom 8. März 1978 ins Leben gerufen. Verliehen wird sie, um hervorragende Verdienste und herausragendes Engagement um die Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft und von Leistungen zum Wohle der in diesen Bereichen tätigen Menschen zu würdigen.

Video-Portrait der Preisträgerin Gabriele Mörixmann

Weitere Informationen

So leben die Schweine im Aktivstall

Hintergrundinformationen zur Professor-Niklas-Medaille

Ein Schwein läuft durch einen Ausgang in den Außenbereich
In dem ausgezeichneten Stallkonzept können sich die Schweine entscheiden, in welchem der Stallbereiche sie sich aufhalten wollen, hier ist gerade ein Schwein auf dem Weg nach draußen. Quelle: BLE