Milchviehhaltung und Klimaschutz

Wie kann die Gesamtklimabilanz der Milchviehhaltung verbessert werden? Die Möglichkeiten werden in einem Video aufgezeigt.

Die Probleme sind:

Jede Kuh setzt Methan frei. Beim Verdauen produzieren Kühe Methan durch Rülpsen. Das ist ein natürlicher Vorgang, der nicht veränderbar ist.
Viele Rinder fressen importierte Sojaprodukte, für die Regenwald gerodet wird.
Was für mehr Klimaschutz getan werden kann, zeigen einige Bereiche, die im Film genannt werden.

Wege zu mehr Klimaschutz im Kuhstall:

  • Leichter verdauliches Futter anbieten:
    Kühe stoßen weniger Treibhausgase aus, wenn sie neben Gras und Heu auch leichter verdauliches Futter wie Getreide oder Klee fressen.
  • Heimische Eiweißpflanzen verfüttern:
    Rinderhaltung ist klimafreundlicher, wenn der erforderliche Eiweißanteil im Futter mit betriebseigenen Futtermitteln wie Klee, Raps oder Futtererbsen gedeckt wird. Der Transport aus Übersee entfällt.
  • Weideland als CO2-Speicher
    Gut bewirtschaftetes Gras- oder Weideland bindet besonders viel klimaschädliches CO2.

Weitere Aspekte sehen Sie im Film auf dem YouTube-Kanal des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft.

Sind alle Kühe Klimakiller?

Liegende Rinder auf der Weide
Gut bewirtschaftetes Gras- oder Weideland kann mehr CO2 speichern als ein gleichgroßer Wald, Quelle: BLE
Der Film des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft thematisiert die Möglichkeiten zur Klimabilanz der Rinderhaltung, Quelle: BLE